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Über die vergangenen Jahre hat sich
Freiburg zu einem attraktiven Standort für Messen und Kongresse
entwickelt.
Grund dafür ist die
gezielte und aktive Förderung durch Stadt und Land und die Ansiedlung
innovativer Unternehmen. Eine Investition von DM 150 Mio. in das neue
Messezentrum der Stadt Freiburg, am Rande des Freiburger Sportflugplatzes,
trug ganz entscheidend zur Entwicklung zu einen dynamischen Messezentrum
am Oberrhein bei.
Das kluge und
vorausblickende Management hilft Freiburg, auch weiterhin die Position am
Markt als Wirtschaftsstandort, insbesondere in Bereichen wie Tourismus,
Dienstleistung, Mikrotechnik, Biotechnologie, Umwelttechnik und weiteren
Bereichen auszubauen. Auch der Arbeitsmarkt wird davon positiv
beeinflusst. Das Zusammenspiel mit den Forschern der Universität ist
extrem gut.
Einen bereits
internationalen Ruf hat die Freiburger Messe mit Messen wie INTERSOLAR,
InterMetall, SaniMED oder BioDigital, sowie der Baden-Messe, der Campingmesse CFT,
Büromesse OffCom, der Automobil-Messe und dem
"Flaggschiff", die Interbrossa
(Bürstenproduktionsindustrie) erworben. Wenngleich Freiburg
vielleicht nicht mit den ganz grossen Messeplätzen konkurrieren kann (und
auch nicht will), so ist hier dennoch ein gewichtiger Messestandort im
Dreiländereck gewachsen.
Das Messegelände ist nach modernsten
Kriterien erreichtet worden, wobei natürlich auch insbesondere neue
Umwelttechnologien Anwendung gefunden haben.
Der Weltverband für das
Internationale Messewesen UFI hat am Samstag auf seiner diesjährigen
Generalversammlung in Köln die Freiburger Fachmesse
"Intersolar" - Internationale Fachmesse und Kongress für
Solartechnik, zur offiziellen UFI-anerkannten Internationalen Messe
erhoben. Die "Intersolar" ist damit nach der "Interbrossa
" - Internationale Fachmesse für Maschinen, Rohstoffe und Zubehör
für die Bürsten- und Pinselindustrie, die zweite Freiburger Fachmesse
mit dem in der Messebranche begehrten Gütesiegel. Die Auszeichnung bescheinigt der
Freiburger Messegesellschaft bei der Organisation von Fachmessen weltweit
im Konzert der sonst meist großen Gesellschaften ebenso wie gegenüber
der ausstellenden Wirtschaft hohes internationales Qualitätsniveau.

Auch als
Kongresszentrum hat Freiburg sich über einige Jahre einen bedeutenden
Platz, in der Region wie in Deutschland und auch international,
erarbeitet. Das neue Kongresszentrum und Konzerthaus, die Stadthalle am Hauptbahnhof,
ist hypermodern und
genügt den höchsten Anforderungen. Im Juni 2001 wurde die 1 Mio.
Besuchergrenze durchbrochen. Die Auslastung stieg dabei auf über 86 %.
Mit der Initialinvestition in das Konzerthaus begann eine rasante
Entwicklung der Stadt gegen Westen, mit dem völligen Neubau des nun
ebenfalls modernen Hauptbahnhofs als weiterer Meilenstein der
Stadtentwicklung.
Sowohl die
politische Entwicklung in Europa, als auch gerade die geographische Lage
Freiburgs, aber natürlich auch die Geschichte, Kultur, Lage und das
wirtschaftliche Umfeld und die Universität haben wesentlich dazu
beigetragen, dass die Bemühungen der Stadt, der Messegesellschaft und des
Management der Freiburg Wirtschaft und Touristik GmbH, kurz FWT, so
erfolgreich waren. Dies war auch letztlich nur möglich durch ein
Miteinander mit u.a. der Hotellerie, auch die Bettenkapazität wurde
wesentlich erhöht, um die Nachfrage durch Kongresse und Messen, Konzerte
und vielem mehr befriedigen zu können.
Auf diese
Weise konnte Freiburg sich, auch gerade im Bereich Kultur, zu einer
Hochburg in der gesamten Region, von Basel über den Schwarzwald bis nach
Nordbaden und auch für das Elsass entwickeln.
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